Auf was muss ich beim Webhosting achten?

Am besten startet man nicht in der teuersten Variante. Da das reelle Wachstum nicht vorhersehbar ist, ermöglicht ein guter Hoster einen einfachen und kostengünstigen Wechsel in einen höheren Tarif.

Der Preis ist nur ein Punkt in der Entscheidungsfindung. Ein wichtiges Auswahlkriterium sollte daher auch der Support sein, der möglichst rund um die Uhr ganzjährig zur Verfügung steht. Denn viele Unternehmen arbeiten nachts, an Wochenenden und Feiertagen.

Da kein Hoster der Welt 100 % Sicherheit bieten kann, empfiehlt sich das Hosten verschiedener Projekte bei unterschiedlichen Anbietern.

In den AGB’s sollte stets das Kleingedruckte gelesen werden. So verspricht die Flatrate nicht automatisch einen uneingeschränkten Verbrauch von Traffic. Gegebenenfalls bedeutet es eine Verringerung der Bandbreite, wenn eine bestimmte monatliche Menge bereits aufgebraucht ist.

Weiterhin sollten einige Grundsatzfragen geklärt werden:

Speicherplatz (Webspace): Wie groß wird die Website werden? Eine kleine Seite kommt mit ca. 5 MB/mtl. gut aus, wogegen ein Onlineshop wesentlich mehr erfordert. Erfahrene Webhoster wissen um diese Tatsache. Sollte der Webspace doch einmal zu gering ausfallen, dann sollte ein seriöser Hoster auf jeden Fall die Möglichkeit bieten, diesen schnell und kostengünstig aufzustocken.

Wie groß der Datentransfer (Traffic) sein soll, hängt von der Zahl der erwarteten Besucher einer Website ab. Man nimmt an, dass ein Besucher ca. 50 KB Traffic verursacht. Bei 20.000 Besuchern/mtl. liegt der benötigte Traffic bei 1 GB. Wer Downloads zur Verfügung stellt, braucht einen weit höheren Datentransfer.

Auch die benötigten Unterstützungen wollen gut überlegt sein. Eine Datenbank beispielsweise braucht nur, wer sie nutzt. Auch PHP und Perl, die verbreitetsten Programmiersprachen zum Aufbau von dynamischen Websites, sollten vorhanden sein.

Die Server-Varianten

Dedicated Server, vServer, Managed Server sind Begriffe, mit denen sich der User auseinandersetzen muss. Zum besseren Verständnis seien sie hier kurz erklärt:

  • Dedicated Server oder Rootserver: Der Kunde hat vollen Root-Zugriff und kann beliebige Software installieren und Server-Konfigurationen beeinflussen.
  • vServer haben dieselbe Bedeutung, jedoch wird eine virtuelle Umgebung simuliert, was die Verwaltung mehrerer Kunden auf einem Server (Shared Server) ermöglicht.
  • Managed Server unterscheiden sich vom Dedicated Server nur im Provider-Service. Hier übernimmt der Webhoster die Konfiguration. Der Kunde verzichtet auf den Zugriff.